„CHRIST erzielte im Jahr 2007 Rekordwerte beim Auftragseingang, Auftragsbestand,
Umsatz und Erfolge bei Ergebnissteigerungen in den meisten Geschäftsfeldern. Parallel dazu wurde die globale Expansion weiter vorangetrieben. Das Gruppenergebnis wurde insbesondere durch Verluste und Vorsorgen in der Kraftwerkssparte beeinträchtigt, wodurch gegenüber dem Vorjahr keine Ergebnisverbesserung erzielt werden konnte. Für 2008 ist bereits ab dem ersten Quartal eine klare Trendwende absehbar,“ kommentiert Karl Michael Millauer, CEO der Christ Water Technology-Gruppe die Bilanz 2007 und den Ausblick für 2008.
Die Auftragseingänge konnten in allen Divisionen weiter gesteigert werden und erreichten mit EUR 324,2 Mio. (+32%, Vj: EUR 246,0 Mio.) neue Höchstwerte, worunter der Auftrag über eine Meerwasserentsalzungsanlage in den Vereinigten
Arabischen Emiraten mit einem Auftragswert von USD 84 Mio. für die CHRIST-Gruppe hervorzuheben ist. Das Ergebnis vor Zinsen, Ertragssteuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich um 2,1% auf EUR 9,7 Mio. (Vj: EUR 9,5 Mio.).
„Das Nutzen selektiver Wachstumschancen und die gleichzeitige Ergebnisverbesserung der Gruppe haben oberste Priorität. Im Kraftwerksbereich sowie bei KF wurden weitreichende organisatorische, personelle sowie kalkulatorische Weichenstellungen vorgenommen, welche bereits Wirkung zeigen und unmittelbar zur Ergebnisverbesserung beitragen werden“, so Karl Michael Millauer.
Der sehr erfreuliche Auftragsstand liegt per 31.12.2007 bei EUR 228,5 Mio. und beinhaltet margenstärkere sowie Cashflow-verbesserte Projekte. Die Marktverfassung in den bearbeiteten Branchen ist weiterhin sehr gut, die breite
thematische sowie regionale Präsenz der Gruppe, die Vielfalt von in der Gruppe vorhandenen Technologien, Ressourcen und Know-how-Trägern bietet bei entsprechender Bündelung und Fokussierung viel Potenzial. Diesen positiven Faktoren stehen im Jahr 2008 weiterhin volatile Rohstoff- und Finanzmärkte gegenüber, wobei insbesondere ein weiterhin schwacher US-Dollar die Wettbewerbsfähigkeit für Anbieter aus dem Euroland beeinträchtigt. Die Integration der Neuerwerbung Zeta und der anhaltend hohe Bedarf an Spezialisten und Fachkräften stellen Herausforderungen dar.
Karl Michael Millauer: „Wir sehen in Abwägung der aufgezeigten Voraussetzungen sowie Entwicklungen für das Geschäftsjahr 2008 überwiegend positive Signale für die CHRIST-Gruppe und rechnen zumindest mit einer Verdoppelung des EBIT aus 2007 bei Überschreitung der EUR 300 Mio.-Umsatzschwelle.“
Quelle: CHRIST WATER TECHNOLOGY AG
Walter-Simmer-Straße 4
A-5310 Mondsee


